Unsere Pflanzprojekte in Kenia

Seit Oktober 2020 sind wir für ein Stück Land im Kijabe Forest in Kenia verantwortlich, das wir seitdem mit unseren Baumspenden voller Dankbarkeit bepflanzen lassen. Im Juni 2020 hatte eine andere Organisation dort bereits mit der Begrünung begonnen und wir schlossen uns ihnen an, um dieses große Gelände von 629 Hektar vollständig und mit der richtigen Baummischung gemeinsam wieder zu begrünen. Wir verpflichteten uns gemeinsam mit der anderen Organisation, dort jedes Jahr mindestens 250.000 Bäume zu pflanzen und vereinbarten, dass, wenn unsere Pflanzkapazitäten durch unsere stetig wachsende Community es zuließen, wir bald Verantwortung für ein ganz eigenes Gelände übernehmen könnten – in Kenia oder in einem anderen Land, wo Eden aktiv ist. Und genau das ist im April 2021 Wirklichkeit geworden.

Update April 2021: Wir haben ab sofort ein weiteres Grundstück, das wir eigenverantwortlich bepflanzen

Das Grundstück im Kijabe Forest in Kenia, wo unsere Bäume bisher gepflanzt wurden, wurde auf Bitte des dortigen Forstdienstes angepasst, sodass es nun wesentlich kleiner ist, als ursprünglich geplant – siehe Foto unten. Das bedeutet natürlich, dass dort wesentlich weniger Bäume von uns Platz haben. Die gute Neuigkeit ist allerdings: Alle bislang gespendeten Bäume werden dort noch Platz finden und ab sofort haben wir ein weiteres Grundstück von Eden zum Bepflanzen erhalten, und zwar in Turasha – siehe Foto unten. Dieses Land ist viel größer und hier übernehmen wir als Community ab sofort die alleinige Verantwortung für die Neubepflanzung. Wir freuen uns sehr darüber, in nur einem Jahr so erfolgreich geworden zu sein, dass wir jetzt schon beginnen können, selbstverantwortlich ein Stück Land bepflanzen zu können.

In Turasha haben wir uns für einen Zeitraum von 5 Jahren verpflichtet, dort insgesamt 2.5 Millionen einheimische Bäume, afromontaner Art (z. B. Avicennia marina, Acacia kirkii, Maesopsis eminii und Bruguiera gymnorhiza) zu pflanzen. Dies entspricht ca. 500.000 Bäumen pro Jahr und wäre ohne all unsere Spender nie zu erreichen gewesen. Wir sind unendlich dankbar für unsere tolle Community!

Satellitenaufnahmen beider Grundstücke im Zentrum Kenias

Kijabe Forest

Jetziges Grundstück in Kijabe (linke Fläche)

Turasha

Neues Grundstück in Turasha

Verschaffe dir einen Eindruck von unserem ersten Projekt in Kijabe

Eden Projects schickt uns regelmäßig neue Fotos, die du über unser Album einsehen kannst. Schau vorbei und verliebe dich in unser schönes Projekt in Kenia.

Wie das Land im Kijabe Forest geheilt wird

Dieser Ort hat eine Mischung aus gesunden Wäldern, degradierten Wäldern, Sekundärwäldern und etwas starker Bodenerosion. Das ist ganz gut auf den obigen Fotos erkennbar. Zu den Baumarten, die dort gepflanzt werden, gehören unter anderem: Kapkastanie, Zeder, Afrikanisches Rotholz, Olive und Birne – alles einheimische Arten Kenias.

Die Bereiche, in denen du starke Bodenerosion siehst, sind Bereiche, in denen Bäume mit einer etwas höheren Dichte gepflanzt werden, um den Boden zu verfestigen. Auf den Fotos siehst du auch Pflanzen, die wie Sträucher aussehen. Diese Sträucher waren einst Bäume. Als sie gefällt wurden, wuchsen die Bäume jedoch nicht nach. Anstattdessen wachsen dort jetzt buschige Triebe aus ihren Stümpfen. Solche Sträucher werden als Sekundärwälder bezeichnet.

Die Mitarbeiter vor Ort werden einen Prozess namens Farmer Managed Natural Regeneration (FMNR) verwenden, um diese Stümpfe so zu trainieren, dass sie wieder zu einem vollen Baum heranwachsen. Dies ist möglich, indem sie die Triebe abschneiden und ein bis zwei dominante Stämme zurücklassen. So ermöglichen sie dem Wurzelsystem, seine Energie auf die verbleibenden Stämme umzuleiten. Diese Methode hat sich für Eden Projects im Umgang mit Sekundärwaldstandorten seit Jahren als sehr effektiv erwiesen.

Häufig gestellte Fragen

Für weitere Fragen über unser Projekt besuche unsere FAQ Seite.

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832.159 Bäume*

*Stand 05.04.2021, wird monatlich aktualisiert